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III. Der RasPi als RTL-SDR Server mit einem DVB-T USB-Stick

RasPi als ADS-B Flugtransponder Mode S Decoder

Mit Fertigstellung der RTL-SDR-Installation und ggf. der Kalibrierung im vorherigen Part II, kann nun der ADS-B Decoder dump1090 installiert werden.

  1. Laden wir erst einmal den Sourcecode herunter:
git clone git://github.com/MalcolmRobb/dump1090.git
  1. Mit nachfolgenden Befehlen wechseln wir in das Installationsverzeichnis und starten den Kompilierungsvorgang mit der Installation:
cd dump1090
make
  1. Es gibt nun wieder mehrere Optionen mit dem ADS-B Decoder Dump1090 durchzustarten.
  2. Wechseln wir erst in das Installationsverzeichnis
cd ~/dump1090

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II. Der RasPi als RTL-SDR Server mit einem DVB-T USB-Stick

Der RasPi RTL-SDR Serverbetrieb

Nach der Installation des Treibers und der Softwaretools im ersten Teil geht es nun weiter mit der Konfiguration des SDR-Servers. Über das Tool rtl_tcp können die Signale des SDR auch über das Netzwerk gestreamt werden. Das ist der für mich spannendste Teil Radio über so einen preiswerten USB-Dongle zu hören.

  1. Auch die Funktion des SDR RTL-Servers sollte jetzt bereits funktionieren und kann mit sudo rtl_tcp –a <IP-Adresse RasPi> getestet werden. Hier läuft der Server standardmäßig auf Port 1234:
sudo rtl_tcp -a 192.168.1.49
  1. Mit einer kleinen Ergänzung beim Starten des Servers, kann der Port aber auch frei vergeben werden, wie hier auf 1337:
sudo rtl_tcp -a 192.168.1.49 -p 1337
  1. Der Server kann auch im Hintergrund laufen. Dazu wird ans Ende der Befehlszeile einfach noch ein & angehängt. So muss das Tool nicht jedes Mal mit einer neuen Verbindung des Clients ebenfalls neu gestartet werden, sondern lauscht einfach weiter im Hintergrund:
sudo rtl_tcp -a 192.168.1.49 -p 1337 & II. Der RasPi als RTL-SDR Server mit einem DVB-T USB-Stick weiterlesen 

I. Der RasPi als RTL-SDR Server mit einem DVB-T USB-Stick

RTL-SDR USB-Stick Installation und Test

In den letzten Tagen ist die Idee gereift meinen bislang noch separat laufenden Raspberry Pi ADS-B Flugtransponderempfänger mit einem sehr preiswerten NoName DVB-T+DAB+FM USB-Stick ebenfalls mit auf den gerade neu aufgesetzten RasPi FHEM-Server zu verlagern, um damit nur noch einen Controller im 24-Stunden Dauerbetrieb laufen zu haben. Der DVB-T USB-Empfänger soll dann dieses Mal auf dem RasPi nicht nur als ADS-B Server (Installationsanleitung und mehr folgt in weiteren Teilen) fungieren sondern auch noch als RTL-SDR Server und seine Daten zum SDR-Client wie zum Beispiel SDR# über das Netzwerk streamen.

Der von mir verwendete USB 2.0 Dongle ist mit einem RTL2832U Demodulator und USB-ControllDVB-T Stick offener, getaktet mit einem 28,8MHz Quarz sowie einem Rafael R820T Tuner-IC ausgestattet. Der Abstimmbereich überstreicht mit dem aktuellen Treiber lückenlos den Bereich von 24 MHz bis zu 1,766 GHz. Mit der Installation eines experimentellen Treibers lässt dich der Abstimmbereich noch etwas erweitern. Weitere Details zu den verwendbaren USB-Dongles können im Internet recherchiert werden. Der etwas empfindlichere R820T2 Tuner, oft in einem blauen USB-Stickgehäuse verbaut, wird bei ebay inzwischen für deutlich unter € 10 angeboten!

DVB-T Stick offen RTL2832UDVB-T Stick offen R820T

 

 

 

Die Stromaufnahme ist mit etwa 1,5W angegeben. Der (MicroCoax) MCX-Antenneneingang ist hier mit 75 Ohm spezifiziert. Die leichte Fehlanpassung auf 50 Ohm Koaxialkabel ist aber zu verschmerzen. I. Der RasPi als RTL-SDR Server mit einem DVB-T USB-Stick weiterlesen

Arduino Radio mit dem SI4735Shield

Der hier verwendete hochintegrierte SiliconLabs DSP Chip in der inzwischen veralteten Revision SI4735C40 ist vormontiert auf einem zwischenzeitlich leider abgekündigten SI4735_Sparkfun_ShieldjpgSI4735_Sparkfun_AM_FM_Shield

Der Controller Chip deckt folgende Rundfunkbänder ab:
FM:     64MHz            –          108MHz
LW:     153kHz           –          279kHz
MW:    520kHz           –          1710kHz
KW:    2,3MHz           –          26,1MHz

Aufbau der Hardware

Das Shield hat einen analogen Audioausgang in Stereo über einen 3,5mm Klinkenstecker, der dazu verleitet einen Kopfhörer direkt damit zu versorgen. Allerdings reicht die NF-Leistung bei weitem nicht aus einen niederohmigen Kopfhörer direkt zu betreiben. Ohne einen weiteren empfindlichen NF-Verstärker wird also so oder so nichts zu hören sein!! Weiterhin wird eine vernünftig angepasste Antenne für einen rauscharmen Stereo-Empfang benötigt! Gleiches gilt für den AM-Empfang auf Lang-, Mittel- und Kurzwelle, der hauptsächlich nur in den Abendstunden halbwegs befriedigend funktionieren wird.

An den Antenneneingang „FM-Ant“ löten wir einen etwa 75cm langen isolierten Draht oder eine handelsübliche Teleskopantenne an. Sofern eine passende Ferritantenne vorhanden ist, wird diese an den anderen beiden Antennenanschlüssen „Ferrite Loop Ant“ verlötet. Diese Ferritantenne wird nur für den Lang- und Mittelwellenbereich benötigt. Sollte gerade keine passende Ferritantenne zur Hand sein, genügt hier auch erst einmal eine Langdrahtantenne von einigen Metern Länge, die an dem äußeren der beiden Antennenkontakte angeschlossen wird. Auf dem Shield befindet sich außerdem noch ein kleiner Schiebeschalter mit Aufdruck „AM/LW“ bzw. „FM/SW“ bezeichnet. Im Kurzwellenband kann hier die gleiche Teleskopantenne für FM (Frequency Modulation=UKW) und SW (Short Wave = Kurzwelle) verwendet werden.

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